Titel
Sonntag, 29. August 2010
Das Abenteuer geht weiter...
Hallöchen,
ich bin grade von meinem 3-Tagestrip nach Byron Bay, ca. 2 Stunden südlich von Brisbane, zurück gekommen. Byron gilt als eine der Hippie-Hochburgen mit nettem Surferstrand und dem östlichsten Punkt auf dem Festland Australiens. Nachdem ich Freitag morgen mit Mariza dort angekommen bin haben wir uns ein bisschen das Städtchen angeschaut, ist eigentlich schon sehr touristisch, aber da ja momentan Winter ist, ist zum Glück noch nicht so viel los. Den Rest des Tages haben wir dann am Strand gefläzt... Abends waren wir so k.o. von der Sonne, dass wir es kaum bis 21 Uhr geschafft haben unsere Augen aufzuhalten. Das war aber auch gut so, da wir am nächsten Tag nämlich als erste in Australien den legendären Sonnenaufgang von Byron Bay bewundern wollten: Das hieß allerdings um 4:40 Uhr aufstehen, ca. 1 Stunde zum Leuchtturm laufen (übrigens sehr gruselig, weil dauernd riesige Bats vor einem rum flattern!) und schließlich mit ein paar Japanern den tollsten Sonnenaufgang, den ich je gesehen habe, genießen! Nicht zuletzt war er so einzigartig, weil pünktlich zum Sonnenaufgang die Buckelwale und Delfine anfingen vor unserer Nase aus dem Wasser zu hüpfen... einfach genial! Ich war leider nie schnell genug mit der Kamera, aber Papa und Beate haben ja das Beweistelefonat mit dem Aussie geführt (falls ihr auch alle denkt ich hätte was geraucht im Hippie-Dorf!).
Die Geschichte wird aber noch verrückter:
Als wir zurück in der Stadt uns endlich für ein nettes Café zum frühstücken entschieden haben, sind wir dort mit ein paar Einheimischen ins Gespräch gekommen, darunter auch ein paar deutsche Auswanderer (darunter eine Dame aus Rheinhausen, insgesamt sind von den 6000 Einwohnern in Byron, 300 Deutsche, die sind hier einfach überall!!) Irgendwann meinte dann einer, ob wir nicht Lust hätten mit dem anderen in seinem Helikopter mitzufliegen. Wir natürlich: "Na klar, jetzt sofort?", dachten aber noch er veräppelt uns und haben so unsere Späße gemacht. 10 Minuten später meint er, gut dann lass uns mal gehen jetzt. Uns wir so: "Häh wie, echt jetzt??" Er: "Ja klar, ich muss nur kurz tanken fliegen!"
Dann sind wir also mit seinem BENTLEY (!!) zu SEINEM Helikopter-Hangar gefahren, haben seinen Luxus-Heli (der übrigens die gleiche Innenausstattung und Farben wie sein Bentley hat) raus geholt und sind ca. 1 Stunde lang die Küste von Australien auf und ab geflogen... Ich kann´s immer noch nicht so ganz glauben, aber es war echt der Hammer!! Wir haben dutzende von Delfinen und ein Buckelwal-Paar in dem glasklaren, türkisen Wasser von oben gesehen, ein Traum...
Zurück am Flugplatz waren wir immer noch ein bisschen benebelt und sprachlos, er konnte uns dann nicht mit zurück in die Stadt fahren, weil er mit dem Heli weiter geflogen ist, meinte aber, dass vorne an der Kreuzung dauernd Hippies vorbei kommen, die uns auf jedenfall mitnehmen. War uns aber auch egal, wir wären auch 2 Stunden zurück gelaufen... Dann kamen aber tatsächlich nach 5 Minuten zwei alte Hippies und haben uns mitgenommen, sie haben allerdings nur angehalten, weil sie eine Raupe aus ihrem Auto ins Gras setzen wollten... Die Fahrt war dann auch sehr aufschlussreich, sie haben von ihren früheren Leben erzählt und waren ganz begeistert als sie gehört haben, dass ich Psychologie studiere, von wegen Hypnose usw. Ich hab sie einfach mal in dem Glauben gelassen, dass ich so ein Esoterik-Zeug studiere ;-)
Zurück in Byron haben wir dann die anderen von unserer Clique getroffen, die wollten sich ganz vorbildlich nicht drei Tage von der Uni frei nehmen uns sind daher nachgekommen (ich bin soooo faul hier was die Uni angeht...)
Wir haben dann denn restlichen Tag am Strand verbracht und lustige Hüpfbilder gemacht (stell ich in den nächsten Tagen noch rein, hab noch nicht alle Bilder).
Heute waren wir dann auch wieder am Strand (das wird irgendwie auch nicht langweilig...) und dann noch ein bisschen Hippie-Schmuck shoppen.
Insgesamt also ein hammer Wochenende, morgen geht´s wieder zur Uni ;-( muss bis Donnerstag noch einen Report schreiben...
ich bin grade von meinem 3-Tagestrip nach Byron Bay, ca. 2 Stunden südlich von Brisbane, zurück gekommen. Byron gilt als eine der Hippie-Hochburgen mit nettem Surferstrand und dem östlichsten Punkt auf dem Festland Australiens. Nachdem ich Freitag morgen mit Mariza dort angekommen bin haben wir uns ein bisschen das Städtchen angeschaut, ist eigentlich schon sehr touristisch, aber da ja momentan Winter ist, ist zum Glück noch nicht so viel los. Den Rest des Tages haben wir dann am Strand gefläzt... Abends waren wir so k.o. von der Sonne, dass wir es kaum bis 21 Uhr geschafft haben unsere Augen aufzuhalten. Das war aber auch gut so, da wir am nächsten Tag nämlich als erste in Australien den legendären Sonnenaufgang von Byron Bay bewundern wollten: Das hieß allerdings um 4:40 Uhr aufstehen, ca. 1 Stunde zum Leuchtturm laufen (übrigens sehr gruselig, weil dauernd riesige Bats vor einem rum flattern!) und schließlich mit ein paar Japanern den tollsten Sonnenaufgang, den ich je gesehen habe, genießen! Nicht zuletzt war er so einzigartig, weil pünktlich zum Sonnenaufgang die Buckelwale und Delfine anfingen vor unserer Nase aus dem Wasser zu hüpfen... einfach genial! Ich war leider nie schnell genug mit der Kamera, aber Papa und Beate haben ja das Beweistelefonat mit dem Aussie geführt (falls ihr auch alle denkt ich hätte was geraucht im Hippie-Dorf!).
Die Geschichte wird aber noch verrückter:
Als wir zurück in der Stadt uns endlich für ein nettes Café zum frühstücken entschieden haben, sind wir dort mit ein paar Einheimischen ins Gespräch gekommen, darunter auch ein paar deutsche Auswanderer (darunter eine Dame aus Rheinhausen, insgesamt sind von den 6000 Einwohnern in Byron, 300 Deutsche, die sind hier einfach überall!!) Irgendwann meinte dann einer, ob wir nicht Lust hätten mit dem anderen in seinem Helikopter mitzufliegen. Wir natürlich: "Na klar, jetzt sofort?", dachten aber noch er veräppelt uns und haben so unsere Späße gemacht. 10 Minuten später meint er, gut dann lass uns mal gehen jetzt. Uns wir so: "Häh wie, echt jetzt??" Er: "Ja klar, ich muss nur kurz tanken fliegen!"
Dann sind wir also mit seinem BENTLEY (!!) zu SEINEM Helikopter-Hangar gefahren, haben seinen Luxus-Heli (der übrigens die gleiche Innenausstattung und Farben wie sein Bentley hat) raus geholt und sind ca. 1 Stunde lang die Küste von Australien auf und ab geflogen... Ich kann´s immer noch nicht so ganz glauben, aber es war echt der Hammer!! Wir haben dutzende von Delfinen und ein Buckelwal-Paar in dem glasklaren, türkisen Wasser von oben gesehen, ein Traum...
Zurück am Flugplatz waren wir immer noch ein bisschen benebelt und sprachlos, er konnte uns dann nicht mit zurück in die Stadt fahren, weil er mit dem Heli weiter geflogen ist, meinte aber, dass vorne an der Kreuzung dauernd Hippies vorbei kommen, die uns auf jedenfall mitnehmen. War uns aber auch egal, wir wären auch 2 Stunden zurück gelaufen... Dann kamen aber tatsächlich nach 5 Minuten zwei alte Hippies und haben uns mitgenommen, sie haben allerdings nur angehalten, weil sie eine Raupe aus ihrem Auto ins Gras setzen wollten... Die Fahrt war dann auch sehr aufschlussreich, sie haben von ihren früheren Leben erzählt und waren ganz begeistert als sie gehört haben, dass ich Psychologie studiere, von wegen Hypnose usw. Ich hab sie einfach mal in dem Glauben gelassen, dass ich so ein Esoterik-Zeug studiere ;-)
Zurück in Byron haben wir dann die anderen von unserer Clique getroffen, die wollten sich ganz vorbildlich nicht drei Tage von der Uni frei nehmen uns sind daher nachgekommen (ich bin soooo faul hier was die Uni angeht...)
Wir haben dann denn restlichen Tag am Strand verbracht und lustige Hüpfbilder gemacht (stell ich in den nächsten Tagen noch rein, hab noch nicht alle Bilder).
Heute waren wir dann auch wieder am Strand (das wird irgendwie auch nicht langweilig...) und dann noch ein bisschen Hippie-Schmuck shoppen.
Insgesamt also ein hammer Wochenende, morgen geht´s wieder zur Uni ;-( muss bis Donnerstag noch einen Report schreiben...
Montag, 23. August 2010
Endlich erster Sonnenbrand...
Letztes Wochenende stand mein erster Field Trip mit meinem Meeresbiologie-Kurs nach North Stradbroke Island an. Die Insel liegt direkt vor dem Festland bei Brisbane, insgesamt ist man etwa 1,5 Std unterwegs. Freitag morgen gings um 7(!)Uhr von der Uni aus mit 47 Studenten los zur universitätseigenen Moreton Bay Research Station. Schon morgens hat es geregnet, Regenpausen gabs nur kurz, wenn wir grade alle zum Essen drinnen waren...
Auf der Station angekommen gings direkt an den Strand der 10 Meter vor der Station lag, da grad Ebbe war (die Gezeiten sind hier ganz schön stark ausgeprägt). Wir haben uns also präpariert, kurze Hose an, extra gekaufte Wasserschuhe und alles Warme was man dabei hatte, natürlich hatte niemand eine Regenjacke dabei... Übrigens, den netten Regenmantel den ich auf den Fotos trage habe ich erst beim zweiten Ausflug an den Strand bekommen, nicht dass ihr denkt, och, sieht doch ganz warm und trocken aus, was meckert sie denn schon wieder rum...
Dann gings für 2 Stunden in den strömenden Regen, die ganze Zeit mindestens mit den Füßen im Wasser. Wir haben uns also angeschaut, was so alles im Sand und an den Felsen kreucht und fleucht, Würmer, Krabben, Austern, Miesmuscheln und einiges andere. Auf dem Weg zurück habe ich niemanden gesehen, der keine blauen Lippen hatte und nicht mit den Zähnen geschlottert hat!! Dann erstmal frische Sachen an, man war ja bis auf die Unterhose durchnässt, Mittagessen und wieder für 2 Stunden raus. Diesmal etwas besser ausgerüstet (ich gehörte zu den wenigen Glücklichen die noch einen Mantel ergattert haben) gings nun zum Seine Netting (keine Ahnung wie das auf Deutsch heißt). Man hat dabei ein 100 Meter langes, aber sehr schmales Netz. Ca. 5 mutige Leute (ich nicht!) laufen dann ein paar Hundert Meter mit einem Ende des Netzes raus in die Fluten, laufen dann irgendwann eine Schleife zurück zum Ufer und dann schaut man sich an was man alles gefangen hat. In unserem Netz waren ne Menge interessanter Fische und als Highlight zwei große Rochen. Leider konnte man die ganze Aktion nicht so richtig würdigen, da man sich einfach den Ars... abgefroren hat!
Zurück auf der Station wurden dann Gruppen gebildet, die sich ein Experiment für den nächsten Tag überlegen sollten, basierend auf einer interessanten Beobachtung die man während des Tages gemacht hat. Unsere Gruppe hat sich den Mulberry Snails gewittmet, einer Schnecke die sich hauptsächlich von Austern ernährt, indem sie ein Loch in diese bohrt und sie dann aussaugt!
Abends haben wir dann noch "Muriels Wedding" geschaut, spielt nämlich in Autralien und ist einfach ein extrem witziger Klassiker.
Am nächsten Morgen gings dann um 8 Uhr an die Arbeit. Erstmal Literaturrecherche zu unseren Schnecken, dann bei endlich strahlendem Sonnenschein raus zu den rocky shores (kenn jetzt leider nur englische Fachbegriffe...) und sehr wissenschaftlich Schnecken zählen und unter Felsen suchen. Hört sich nicht so spannend an, war aber echt interessant und witzig, da man so allerlei Getier unter den Felsen gefunden hat.
Andere Gruppen haben bspw. Seegurken erforscht oder "soldier Krabben" vermessen.
Anschließend musste eine Präsentation über das Experiment und die Ergebnisse erstellt werden. Die letzte Präsentation war um 22:30 Uhr durch, der Tag war also echt extrem lang und arbeitsreich, aber die Arbeit im Feld hat total Spaß gemacht. Außerdem wurden wir alles 3 Stunden mit super leckerem Essen gestärkt, Frühstück, morning tea, Mittagessen, afternoon tea und Abendessen, so lässts sich aushalten.
Der letzte Tag war dann zum Genießen da: Wir sind morgens zu einem anderen Strand gefahren, haben dort eine Wanderung über die Felsküste gemacht und abschließend noch am Strand gefläzt. Dieser Tag war natürlich das Highlight des Trips, wunderschöne Natur, türkisblaues und glasklares Wasser, Sandstrände, Schildkröten, Delfine und in einiger Entfernung ganz viele Buckelwale, die aus dem Wasser gesprungen sind und mit ihren Fluken aufs Wasser geklatscht haben, richtig cool!
Obwohl das Wasser eisig war und der Wind auch recht frisch, sind wir sogar im Meer gewesen. Ich glaube, jetzt kann ich sagen, dass ich wirklich in Australien angekommen bin... Jedenfalls fällt es mir jetzt richtig schwer mich für die Uni zu motivieren, ich hab einfach Blut geleckt und möchte am liebsten nur noch Reisen und die Natur und das Meer genießen!
Heute in Brisbane regnet es wieder und hat sich sehr abgekühlt, ich plane schon den nächsten Trip für nächstes Wochenende...
Auf der Station angekommen gings direkt an den Strand der 10 Meter vor der Station lag, da grad Ebbe war (die Gezeiten sind hier ganz schön stark ausgeprägt). Wir haben uns also präpariert, kurze Hose an, extra gekaufte Wasserschuhe und alles Warme was man dabei hatte, natürlich hatte niemand eine Regenjacke dabei... Übrigens, den netten Regenmantel den ich auf den Fotos trage habe ich erst beim zweiten Ausflug an den Strand bekommen, nicht dass ihr denkt, och, sieht doch ganz warm und trocken aus, was meckert sie denn schon wieder rum...
Dann gings für 2 Stunden in den strömenden Regen, die ganze Zeit mindestens mit den Füßen im Wasser. Wir haben uns also angeschaut, was so alles im Sand und an den Felsen kreucht und fleucht, Würmer, Krabben, Austern, Miesmuscheln und einiges andere. Auf dem Weg zurück habe ich niemanden gesehen, der keine blauen Lippen hatte und nicht mit den Zähnen geschlottert hat!! Dann erstmal frische Sachen an, man war ja bis auf die Unterhose durchnässt, Mittagessen und wieder für 2 Stunden raus. Diesmal etwas besser ausgerüstet (ich gehörte zu den wenigen Glücklichen die noch einen Mantel ergattert haben) gings nun zum Seine Netting (keine Ahnung wie das auf Deutsch heißt). Man hat dabei ein 100 Meter langes, aber sehr schmales Netz. Ca. 5 mutige Leute (ich nicht!) laufen dann ein paar Hundert Meter mit einem Ende des Netzes raus in die Fluten, laufen dann irgendwann eine Schleife zurück zum Ufer und dann schaut man sich an was man alles gefangen hat. In unserem Netz waren ne Menge interessanter Fische und als Highlight zwei große Rochen. Leider konnte man die ganze Aktion nicht so richtig würdigen, da man sich einfach den Ars... abgefroren hat!
Zurück auf der Station wurden dann Gruppen gebildet, die sich ein Experiment für den nächsten Tag überlegen sollten, basierend auf einer interessanten Beobachtung die man während des Tages gemacht hat. Unsere Gruppe hat sich den Mulberry Snails gewittmet, einer Schnecke die sich hauptsächlich von Austern ernährt, indem sie ein Loch in diese bohrt und sie dann aussaugt!
Abends haben wir dann noch "Muriels Wedding" geschaut, spielt nämlich in Autralien und ist einfach ein extrem witziger Klassiker.
Am nächsten Morgen gings dann um 8 Uhr an die Arbeit. Erstmal Literaturrecherche zu unseren Schnecken, dann bei endlich strahlendem Sonnenschein raus zu den rocky shores (kenn jetzt leider nur englische Fachbegriffe...) und sehr wissenschaftlich Schnecken zählen und unter Felsen suchen. Hört sich nicht so spannend an, war aber echt interessant und witzig, da man so allerlei Getier unter den Felsen gefunden hat.
Andere Gruppen haben bspw. Seegurken erforscht oder "soldier Krabben" vermessen.
Anschließend musste eine Präsentation über das Experiment und die Ergebnisse erstellt werden. Die letzte Präsentation war um 22:30 Uhr durch, der Tag war also echt extrem lang und arbeitsreich, aber die Arbeit im Feld hat total Spaß gemacht. Außerdem wurden wir alles 3 Stunden mit super leckerem Essen gestärkt, Frühstück, morning tea, Mittagessen, afternoon tea und Abendessen, so lässts sich aushalten.
Der letzte Tag war dann zum Genießen da: Wir sind morgens zu einem anderen Strand gefahren, haben dort eine Wanderung über die Felsküste gemacht und abschließend noch am Strand gefläzt. Dieser Tag war natürlich das Highlight des Trips, wunderschöne Natur, türkisblaues und glasklares Wasser, Sandstrände, Schildkröten, Delfine und in einiger Entfernung ganz viele Buckelwale, die aus dem Wasser gesprungen sind und mit ihren Fluken aufs Wasser geklatscht haben, richtig cool!
Obwohl das Wasser eisig war und der Wind auch recht frisch, sind wir sogar im Meer gewesen. Ich glaube, jetzt kann ich sagen, dass ich wirklich in Australien angekommen bin... Jedenfalls fällt es mir jetzt richtig schwer mich für die Uni zu motivieren, ich hab einfach Blut geleckt und möchte am liebsten nur noch Reisen und die Natur und das Meer genießen!
Heute in Brisbane regnet es wieder und hat sich sehr abgekühlt, ich plane schon den nächsten Trip für nächstes Wochenende...
Freitag, 13. August 2010
Pferderennen
Am Mittwoch war ja der allgemeine Feiertag zum Ekka Fest und im Rahmen dieses Festes war auch ein Pferderennen. Es handelte sich allerdings um ein besonderes Rennen, der Altersdurchschnitt lag bei ca. 23, überall waren DJs, Partystimmung, der Alkohol floss in Strömen und alle waren tierisch aufgemotzt! Wir hatten zuerst noch gezögert hin zu gehen, da es am Tag zu vor ohne Pause geregnet hat (aber wie!!), es blieb dann am nächsten Tag aber zum Glück trocken.
Jedenfalls ließen sich auf diesem Pferderennen echt Studien über Australier betreiben, die Mädels waren sowas von aufgestylt, ich glaube nicht, dass ich das so schon mal in Deutschland gesehen habe: Das Motto lautete, je kürzer das Kleid um so besser und bei den Schuhen, je höher umso besser! Leider habe ich davon nicht so viele Fotos, konnte ja nicht einfach alle Leute fotografieren. Die Jungs hatten Anzug-Pflicht und die Mädels hatten alle sehr teuer aussehende Mini-Cocktail-Kleidchen an.
Auch wenn wir uns ein wenig deplatziert gefühlt haben hatten wir ne Menge Spaß. Die Jungs haben die meiste Zeit alleine für sich gewettet und haben sich so gegenseitig das Geld aus der Tasche gezogen, aber so blieb das Geld wenigstens innerhalb unserer Clique ;-)
Das absolute Highlight war, als ein Pferd kurz vor dem Start ohne Jockey aus der Startbox ausbückste und fast 2 (!!) Runden im gestrecktem Galopp hinlegte. Könnt euch natürlich vorstellen wie die Leute grölten, als das Pferd am Ziel vorbei kam, da hat das Pferd noch mal ordentlich an Speed zugelegt (es dachte ja auch es gewinnt das Rennen, hatte ja alle Verfolger abgehängt). Nach dem es dann die Kollegen, die immer noch in ihren Startboxen warteten, umrundete, hielt es dann irgendwann an, drehte sich um und schaute sehr verdutzt, dass ihm niemand folgte. Na ja, jedenfalls war er der Star des Tages, blöd war nur, dass Dominik auf das Pferd gewettet hatte, aber die ihm das Geld natürlich nicht auszahlen wollten (obwohl es doch eigentlich als erster im Ziel war!).
Es war auf jedenfall ein sehr witziger Tag und ich hab diese Woche ne Menge australische Kultur mitbekommen und ich halte fest: Die Australier sind ein interessantes Völkchen!
Jedenfalls ließen sich auf diesem Pferderennen echt Studien über Australier betreiben, die Mädels waren sowas von aufgestylt, ich glaube nicht, dass ich das so schon mal in Deutschland gesehen habe: Das Motto lautete, je kürzer das Kleid um so besser und bei den Schuhen, je höher umso besser! Leider habe ich davon nicht so viele Fotos, konnte ja nicht einfach alle Leute fotografieren. Die Jungs hatten Anzug-Pflicht und die Mädels hatten alle sehr teuer aussehende Mini-Cocktail-Kleidchen an.
Auch wenn wir uns ein wenig deplatziert gefühlt haben hatten wir ne Menge Spaß. Die Jungs haben die meiste Zeit alleine für sich gewettet und haben sich so gegenseitig das Geld aus der Tasche gezogen, aber so blieb das Geld wenigstens innerhalb unserer Clique ;-)
Das absolute Highlight war, als ein Pferd kurz vor dem Start ohne Jockey aus der Startbox ausbückste und fast 2 (!!) Runden im gestrecktem Galopp hinlegte. Könnt euch natürlich vorstellen wie die Leute grölten, als das Pferd am Ziel vorbei kam, da hat das Pferd noch mal ordentlich an Speed zugelegt (es dachte ja auch es gewinnt das Rennen, hatte ja alle Verfolger abgehängt). Nach dem es dann die Kollegen, die immer noch in ihren Startboxen warteten, umrundete, hielt es dann irgendwann an, drehte sich um und schaute sehr verdutzt, dass ihm niemand folgte. Na ja, jedenfalls war er der Star des Tages, blöd war nur, dass Dominik auf das Pferd gewettet hatte, aber die ihm das Geld natürlich nicht auszahlen wollten (obwohl es doch eigentlich als erster im Ziel war!).
Es war auf jedenfall ein sehr witziger Tag und ich hab diese Woche ne Menge australische Kultur mitbekommen und ich halte fest: Die Australier sind ein interessantes Völkchen!
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