Jetzt muss ich mal was zum Fernsehen in Australien schreiben. Man könnte ja denken am anderen Ende der Welt bekommt man ganz anderes Fernseh-Programm, aber falsch gedacht... Als ich das erste Mal die Kiste angeschaltet hab sprang gleich Heidi Klum in einer Schwarzkopf Werbung über den Bildschirm, beim nächsten mal lief "Bauer sucht Frau" ("The farmer wants a wife"). Allerdings immerhin mit extrem gut aussehenden Bauern, die auch nicht mehr mit ihren Eltern zusammen wohnen, und auch nicht alle 50 sind. Darunter übrigens so ausgefallene Bauern wie: Austernfarmer usw. Weiter gings dann mit "X-Factor" (sowas wie Deutschland sucht den Superstar. In der Jury u.a. Ronan Keating und Natalie Imbruglia) und heute dann der Oberschock: "Schlag den Raab" auf australisch: "Beat the star". Der hat dieses Format doch tatsächlich in die ganze Welt verkauft mit exakt der gleichen Musik, einem identischen Studio und gleichen Spielen! Das ist doch echt ernüchternd, dass es nicht mal neue Sendungen zu entdecken gibt!
Es gibt übrigens ganze 4 Programme. Bin auch gleich mal ins Fettnäpfchen getreten als ich einem australischen Kommilitonen vorgejammert hab, dass ich nur 4 Programme habe und er dann meinte, dass das hier normal sei! Die wenigsten hätten Pay-TV und somit mehr Sender.
Insgesamt haben alle 4 Sender Privatfernsehen-Charakter und die Nachrichten sind sehr regional auf Queensland ausgerichtet...
Ansonsten sind allerlei Kriminal-Serien (CSI, CIS oder wie die alle heißen) extrem beliebt und wenn die beliebteste Kochshow läuft sieht man keinen Australier mehr auf der Straße!
Extrem nervig ist, dass im Schnitt alle 7 Minuten Werbeblöcke laufen, zwar nicht so lange wie bei uns, aber einfach unglaublich oft.
Fazit: Die Australier schaffen es das Niveau des deutschen Fernseh-Programms noch zu unterbieten!!
Titel
Dienstag, 7. September 2010
Freitag, 3. September 2010
Uni Alltag
Auf Grund der Nachfrage schreib ich euch jetzt mal was zu meinem Unialltag (der ganze 3 Tage pro Woche lang ist) ;-) Ich habe also 4 Fächer belegt, mehr oder weniger geht auch nicht. Ein Fach besteht meist aus einer Vorlesung und einem Tutorium von jeweils 1:50 Std., nicht wie bei uns 1:30 Std! Das ist schon echt lange, manche ziehen die Vorlesung ohne Pause durch und sich dann auch noch auf Englisch so lange zu konzentrieren ist manchmal schwer. Zur Uni gehe ich also nur von Dienstag bis Donnerstag.
Die ersten zwei Uniwochen haben mich schon ein wenig runtergezogen. Ich konnte ja leider nicht die Kurse wählen, die ich wollte, musste nun in Bachelor-Kurse und hab in den ersten zwei Wochen eigentlich in keinem Kurs etwas neues gelernt. Das war schon frustrierend, weil ich doch an meiner Uniwahl gezweifelt habe, konnte ja aber auch nix dran ändern, weil sie mir ja erst vor Ort gesagt haben, ich könne meine Kurse nicht belegen.
Dazu kam, dass die Veranstaltungen hier deutlich anonymer sind als in Deutschland bzw. Düsseldorf, wer hätte das gedacht... Das bedeutet, die Vorlesungen sind recht voll und in den Tutorien reden die meisten garnicht miteinander! Ich dachte ja die würden sich alle schon untereinander kennnen, aber das ist nur bei wenigen der Fall. Ein Großteil studiert auch nicht richtig Psychologie, sondern absolviert einen Bachelor in irgendwas und belegt mal so ein zwei Psychologie Fächer, hab das Gefühl, das gehört hier irgendwie so dazu.
Meist setzen sich die Leute auch nicht nebeneinander sondern lassen einen Platz zum Nachbarn frei. Das war echt hart, selbst wenn man mal Fragen gestellt hat und versucht hat Kontakt aufzunehmen, haben sie zwar freundlich geantwortet, aber sich dann auch wieder weg gedreht. Auch wenn man sich also schon mal unterhalten hat, heißt das noch lange nicht, dass man sich auch Tschöö sagt geschweige denn beim nächsten Mal Hallo! Die meisten scheinen da echt für sich bleiben zu wollen...
Mittlerweile habe ich zum Glück in jedem Kurs ca. 1 Person mit der ich quatschen kann und die mich auch grüßt (hat ja auch lang genug gedauert!), darunter auch zwei Australier. Ich bin jedenfalls unglaublich froh, dass ich schon so viele Leute am Anfang kennen gelernt habe, sonst wär ich in den letzten Wochen glaub ich echt depressiv geworden und würde mich zu Hause zu tode langweilen.
Meine Kurse werden langsam auch interessanter, ich lerne also (zum Glück) auch neue Sachen! Und es ist schon sehr interessant mal die Herangehensweise der Australier kennen zu lernen, die ist nämlich schon anders. In einem Fach zum Thema Sozialpsychologie (Gruppenprozesse usw.) in dem die Prof. genauso aussieht wie Prof. Pause (meine Sozialpsychologie Prof. in Düsseldorf), wird z. B. fast jede Vorlesung mit den Worten eingeleitet: "I´m sorry folks, but our topic for today is quite depressing" ich finde die Themen immer alles andere als depressiv und vorallem hoch spannend... in der letzten Stunden hat sie dann Evaluationsfragen ausgewertet und das Feedback der Studenten lautete: zu viel Theorie (sie macht aber nur ganz oberflächlich Theorie), mehr Beispiele (die Vorlesung besteht schon fast nur aus Beispielen), weniger psychologisches Fachvokabular (Hallo? Ihr seid im letzten Semester von eurem Bachelor, also gewöhnt euch gefälligst langsam mal an das psycho Fachvokabular!).
Insgesamt sind mir viele Veranstaltungen schon ein wenig zu oberflächlich (das soll jetzt nicht überheblich klingen, aber da Düsseldorf schließlich sehr wissenschaftlich ausgerichtet ist, ist es schwer sich an so ein praxisbasiertes Studium zu gewöhnen), da fehlt oft die theoretische Basis dahinter oder wird nur kurz gestreift, aber das ist womöglich auch ein Produkt des Bachelors und vermutlich auch so gewollt. Wenn aber Studenten im letzten Psycho Semester nicht wissen was ein randomized controlled trial ist, das man Hypothesen nicht bestätigen kann, sondern nur falsifizieren und dass es strenge ethische Richtlinien bei der Durchführung von Experimenten gibt (nein, das Milgram Experiment darf man so heute nicht mehr replizieren...), dann packt man sich schon an den Kopf und fragt sich was sie die letzten Jahre gelernt haben!! (Alle nicht Psychos müssen den letzten Abschnitt übrigens nicht verstehen ;-) )
Wie auch bei Barbara in Neuseeland wird man dafür zugeschüttet mit Aufgaben während des Semesters, was sich ja auch sehr unterscheidet zu unserem System in Deutschland! Dauernd muss ich sogenannte Assignments abliefern, meist Essays (hab ich das letzte Mal in der Schule gemacht...), Research Reports oder Case Studies (die sind allerdings echt hilfreich und lehrreich, weil man oft einen Therapieplan für einen Klienten erstellen muss, basierend auf einer bestimmten Therapierichtung). Oft sind die Assignments nicht besonders anspruchsvoll, aber einfach umfangreich und viele zur selben Zeit. Meiner Meinung nach also alles eher ein bisschen mehr auf Quantität als auf Qualität gesetzt.
In einem Kurs muss ich jede Woche Hausaufgaben machen und es gibt auch Noten für Teilnahme und Anwesenheit (fehlt eigentlich nur noch eine Note zum Betragen und Sozialverhalten...), da fühl ich mich doch extrem in die Schulzeit zurück versetzt und merke, wie sehr ich mich an das deutsche System und meine Unabhängigkeit und Selbstbestimmtheit gewöhnt habe! Aber immerhin hat man so schon mal einen Teil der Endnote relativ einfach gesichert. Meist wird die Endnote aus 2-3 Assignments während des Semesters und einer Endklausur gebildet. Dabei sind die Assignments unterschiedlich stark gewichtet, häufig tragen die Endklausuren mit ca. 50% am meisten zur Endnote bei.
Meine interessanteste Erfahrung mit der Uni ist allerdings, dass alles doch so anonym ist, da ich mir das total anders vorgestellt hab. Im Vergleich finde ich Düsseldorf da z.B. weniger anonym! Da kennt man nach ein paar Jahren wenigstens ein paar der Lehrkräfte und bekommt ein bisschen Kontakt zu den Professoren, das ist hier echt garnicht der Fall! Liegt wohl auch daran, dass der Studiengang deutlich größer ist. Es ist z.B. viel schwieriger einen Platz in der Sprechstunde zu bekommen.
So, da ich ja jetzt wieder Wochenende hab gehts heute abend zum Rugby (muss man sich einmal im Stadion angeschaut haben) und morgen dann zum Surfen und abends zum Feuerwerk beim Riverfestival in Brisbane. Drückt mir die Daumen, dass ich nicht 2 Liter Salzwasser schlucke oder von Haien angeknabbert werde!
Eure Kathi
Die ersten zwei Uniwochen haben mich schon ein wenig runtergezogen. Ich konnte ja leider nicht die Kurse wählen, die ich wollte, musste nun in Bachelor-Kurse und hab in den ersten zwei Wochen eigentlich in keinem Kurs etwas neues gelernt. Das war schon frustrierend, weil ich doch an meiner Uniwahl gezweifelt habe, konnte ja aber auch nix dran ändern, weil sie mir ja erst vor Ort gesagt haben, ich könne meine Kurse nicht belegen.
Dazu kam, dass die Veranstaltungen hier deutlich anonymer sind als in Deutschland bzw. Düsseldorf, wer hätte das gedacht... Das bedeutet, die Vorlesungen sind recht voll und in den Tutorien reden die meisten garnicht miteinander! Ich dachte ja die würden sich alle schon untereinander kennnen, aber das ist nur bei wenigen der Fall. Ein Großteil studiert auch nicht richtig Psychologie, sondern absolviert einen Bachelor in irgendwas und belegt mal so ein zwei Psychologie Fächer, hab das Gefühl, das gehört hier irgendwie so dazu.
Meist setzen sich die Leute auch nicht nebeneinander sondern lassen einen Platz zum Nachbarn frei. Das war echt hart, selbst wenn man mal Fragen gestellt hat und versucht hat Kontakt aufzunehmen, haben sie zwar freundlich geantwortet, aber sich dann auch wieder weg gedreht. Auch wenn man sich also schon mal unterhalten hat, heißt das noch lange nicht, dass man sich auch Tschöö sagt geschweige denn beim nächsten Mal Hallo! Die meisten scheinen da echt für sich bleiben zu wollen...
Mittlerweile habe ich zum Glück in jedem Kurs ca. 1 Person mit der ich quatschen kann und die mich auch grüßt (hat ja auch lang genug gedauert!), darunter auch zwei Australier. Ich bin jedenfalls unglaublich froh, dass ich schon so viele Leute am Anfang kennen gelernt habe, sonst wär ich in den letzten Wochen glaub ich echt depressiv geworden und würde mich zu Hause zu tode langweilen.
Meine Kurse werden langsam auch interessanter, ich lerne also (zum Glück) auch neue Sachen! Und es ist schon sehr interessant mal die Herangehensweise der Australier kennen zu lernen, die ist nämlich schon anders. In einem Fach zum Thema Sozialpsychologie (Gruppenprozesse usw.) in dem die Prof. genauso aussieht wie Prof. Pause (meine Sozialpsychologie Prof. in Düsseldorf), wird z. B. fast jede Vorlesung mit den Worten eingeleitet: "I´m sorry folks, but our topic for today is quite depressing" ich finde die Themen immer alles andere als depressiv und vorallem hoch spannend... in der letzten Stunden hat sie dann Evaluationsfragen ausgewertet und das Feedback der Studenten lautete: zu viel Theorie (sie macht aber nur ganz oberflächlich Theorie), mehr Beispiele (die Vorlesung besteht schon fast nur aus Beispielen), weniger psychologisches Fachvokabular (Hallo? Ihr seid im letzten Semester von eurem Bachelor, also gewöhnt euch gefälligst langsam mal an das psycho Fachvokabular!).
Insgesamt sind mir viele Veranstaltungen schon ein wenig zu oberflächlich (das soll jetzt nicht überheblich klingen, aber da Düsseldorf schließlich sehr wissenschaftlich ausgerichtet ist, ist es schwer sich an so ein praxisbasiertes Studium zu gewöhnen), da fehlt oft die theoretische Basis dahinter oder wird nur kurz gestreift, aber das ist womöglich auch ein Produkt des Bachelors und vermutlich auch so gewollt. Wenn aber Studenten im letzten Psycho Semester nicht wissen was ein randomized controlled trial ist, das man Hypothesen nicht bestätigen kann, sondern nur falsifizieren und dass es strenge ethische Richtlinien bei der Durchführung von Experimenten gibt (nein, das Milgram Experiment darf man so heute nicht mehr replizieren...), dann packt man sich schon an den Kopf und fragt sich was sie die letzten Jahre gelernt haben!! (Alle nicht Psychos müssen den letzten Abschnitt übrigens nicht verstehen ;-) )
Wie auch bei Barbara in Neuseeland wird man dafür zugeschüttet mit Aufgaben während des Semesters, was sich ja auch sehr unterscheidet zu unserem System in Deutschland! Dauernd muss ich sogenannte Assignments abliefern, meist Essays (hab ich das letzte Mal in der Schule gemacht...), Research Reports oder Case Studies (die sind allerdings echt hilfreich und lehrreich, weil man oft einen Therapieplan für einen Klienten erstellen muss, basierend auf einer bestimmten Therapierichtung). Oft sind die Assignments nicht besonders anspruchsvoll, aber einfach umfangreich und viele zur selben Zeit. Meiner Meinung nach also alles eher ein bisschen mehr auf Quantität als auf Qualität gesetzt.
In einem Kurs muss ich jede Woche Hausaufgaben machen und es gibt auch Noten für Teilnahme und Anwesenheit (fehlt eigentlich nur noch eine Note zum Betragen und Sozialverhalten...), da fühl ich mich doch extrem in die Schulzeit zurück versetzt und merke, wie sehr ich mich an das deutsche System und meine Unabhängigkeit und Selbstbestimmtheit gewöhnt habe! Aber immerhin hat man so schon mal einen Teil der Endnote relativ einfach gesichert. Meist wird die Endnote aus 2-3 Assignments während des Semesters und einer Endklausur gebildet. Dabei sind die Assignments unterschiedlich stark gewichtet, häufig tragen die Endklausuren mit ca. 50% am meisten zur Endnote bei.
Meine interessanteste Erfahrung mit der Uni ist allerdings, dass alles doch so anonym ist, da ich mir das total anders vorgestellt hab. Im Vergleich finde ich Düsseldorf da z.B. weniger anonym! Da kennt man nach ein paar Jahren wenigstens ein paar der Lehrkräfte und bekommt ein bisschen Kontakt zu den Professoren, das ist hier echt garnicht der Fall! Liegt wohl auch daran, dass der Studiengang deutlich größer ist. Es ist z.B. viel schwieriger einen Platz in der Sprechstunde zu bekommen.
So, da ich ja jetzt wieder Wochenende hab gehts heute abend zum Rugby (muss man sich einmal im Stadion angeschaut haben) und morgen dann zum Surfen und abends zum Feuerwerk beim Riverfestival in Brisbane. Drückt mir die Daumen, dass ich nicht 2 Liter Salzwasser schlucke oder von Haien angeknabbert werde!
Eure Kathi
Sonntag, 29. August 2010
Das Abenteuer geht weiter...
Hallöchen,
ich bin grade von meinem 3-Tagestrip nach Byron Bay, ca. 2 Stunden südlich von Brisbane, zurück gekommen. Byron gilt als eine der Hippie-Hochburgen mit nettem Surferstrand und dem östlichsten Punkt auf dem Festland Australiens. Nachdem ich Freitag morgen mit Mariza dort angekommen bin haben wir uns ein bisschen das Städtchen angeschaut, ist eigentlich schon sehr touristisch, aber da ja momentan Winter ist, ist zum Glück noch nicht so viel los. Den Rest des Tages haben wir dann am Strand gefläzt... Abends waren wir so k.o. von der Sonne, dass wir es kaum bis 21 Uhr geschafft haben unsere Augen aufzuhalten. Das war aber auch gut so, da wir am nächsten Tag nämlich als erste in Australien den legendären Sonnenaufgang von Byron Bay bewundern wollten: Das hieß allerdings um 4:40 Uhr aufstehen, ca. 1 Stunde zum Leuchtturm laufen (übrigens sehr gruselig, weil dauernd riesige Bats vor einem rum flattern!) und schließlich mit ein paar Japanern den tollsten Sonnenaufgang, den ich je gesehen habe, genießen! Nicht zuletzt war er so einzigartig, weil pünktlich zum Sonnenaufgang die Buckelwale und Delfine anfingen vor unserer Nase aus dem Wasser zu hüpfen... einfach genial! Ich war leider nie schnell genug mit der Kamera, aber Papa und Beate haben ja das Beweistelefonat mit dem Aussie geführt (falls ihr auch alle denkt ich hätte was geraucht im Hippie-Dorf!).
Die Geschichte wird aber noch verrückter:
Als wir zurück in der Stadt uns endlich für ein nettes Café zum frühstücken entschieden haben, sind wir dort mit ein paar Einheimischen ins Gespräch gekommen, darunter auch ein paar deutsche Auswanderer (darunter eine Dame aus Rheinhausen, insgesamt sind von den 6000 Einwohnern in Byron, 300 Deutsche, die sind hier einfach überall!!) Irgendwann meinte dann einer, ob wir nicht Lust hätten mit dem anderen in seinem Helikopter mitzufliegen. Wir natürlich: "Na klar, jetzt sofort?", dachten aber noch er veräppelt uns und haben so unsere Späße gemacht. 10 Minuten später meint er, gut dann lass uns mal gehen jetzt. Uns wir so: "Häh wie, echt jetzt??" Er: "Ja klar, ich muss nur kurz tanken fliegen!"
Dann sind wir also mit seinem BENTLEY (!!) zu SEINEM Helikopter-Hangar gefahren, haben seinen Luxus-Heli (der übrigens die gleiche Innenausstattung und Farben wie sein Bentley hat) raus geholt und sind ca. 1 Stunde lang die Küste von Australien auf und ab geflogen... Ich kann´s immer noch nicht so ganz glauben, aber es war echt der Hammer!! Wir haben dutzende von Delfinen und ein Buckelwal-Paar in dem glasklaren, türkisen Wasser von oben gesehen, ein Traum...
Zurück am Flugplatz waren wir immer noch ein bisschen benebelt und sprachlos, er konnte uns dann nicht mit zurück in die Stadt fahren, weil er mit dem Heli weiter geflogen ist, meinte aber, dass vorne an der Kreuzung dauernd Hippies vorbei kommen, die uns auf jedenfall mitnehmen. War uns aber auch egal, wir wären auch 2 Stunden zurück gelaufen... Dann kamen aber tatsächlich nach 5 Minuten zwei alte Hippies und haben uns mitgenommen, sie haben allerdings nur angehalten, weil sie eine Raupe aus ihrem Auto ins Gras setzen wollten... Die Fahrt war dann auch sehr aufschlussreich, sie haben von ihren früheren Leben erzählt und waren ganz begeistert als sie gehört haben, dass ich Psychologie studiere, von wegen Hypnose usw. Ich hab sie einfach mal in dem Glauben gelassen, dass ich so ein Esoterik-Zeug studiere ;-)
Zurück in Byron haben wir dann die anderen von unserer Clique getroffen, die wollten sich ganz vorbildlich nicht drei Tage von der Uni frei nehmen uns sind daher nachgekommen (ich bin soooo faul hier was die Uni angeht...)
Wir haben dann denn restlichen Tag am Strand verbracht und lustige Hüpfbilder gemacht (stell ich in den nächsten Tagen noch rein, hab noch nicht alle Bilder).
Heute waren wir dann auch wieder am Strand (das wird irgendwie auch nicht langweilig...) und dann noch ein bisschen Hippie-Schmuck shoppen.
Insgesamt also ein hammer Wochenende, morgen geht´s wieder zur Uni ;-( muss bis Donnerstag noch einen Report schreiben...
ich bin grade von meinem 3-Tagestrip nach Byron Bay, ca. 2 Stunden südlich von Brisbane, zurück gekommen. Byron gilt als eine der Hippie-Hochburgen mit nettem Surferstrand und dem östlichsten Punkt auf dem Festland Australiens. Nachdem ich Freitag morgen mit Mariza dort angekommen bin haben wir uns ein bisschen das Städtchen angeschaut, ist eigentlich schon sehr touristisch, aber da ja momentan Winter ist, ist zum Glück noch nicht so viel los. Den Rest des Tages haben wir dann am Strand gefläzt... Abends waren wir so k.o. von der Sonne, dass wir es kaum bis 21 Uhr geschafft haben unsere Augen aufzuhalten. Das war aber auch gut so, da wir am nächsten Tag nämlich als erste in Australien den legendären Sonnenaufgang von Byron Bay bewundern wollten: Das hieß allerdings um 4:40 Uhr aufstehen, ca. 1 Stunde zum Leuchtturm laufen (übrigens sehr gruselig, weil dauernd riesige Bats vor einem rum flattern!) und schließlich mit ein paar Japanern den tollsten Sonnenaufgang, den ich je gesehen habe, genießen! Nicht zuletzt war er so einzigartig, weil pünktlich zum Sonnenaufgang die Buckelwale und Delfine anfingen vor unserer Nase aus dem Wasser zu hüpfen... einfach genial! Ich war leider nie schnell genug mit der Kamera, aber Papa und Beate haben ja das Beweistelefonat mit dem Aussie geführt (falls ihr auch alle denkt ich hätte was geraucht im Hippie-Dorf!).
Die Geschichte wird aber noch verrückter:
Als wir zurück in der Stadt uns endlich für ein nettes Café zum frühstücken entschieden haben, sind wir dort mit ein paar Einheimischen ins Gespräch gekommen, darunter auch ein paar deutsche Auswanderer (darunter eine Dame aus Rheinhausen, insgesamt sind von den 6000 Einwohnern in Byron, 300 Deutsche, die sind hier einfach überall!!) Irgendwann meinte dann einer, ob wir nicht Lust hätten mit dem anderen in seinem Helikopter mitzufliegen. Wir natürlich: "Na klar, jetzt sofort?", dachten aber noch er veräppelt uns und haben so unsere Späße gemacht. 10 Minuten später meint er, gut dann lass uns mal gehen jetzt. Uns wir so: "Häh wie, echt jetzt??" Er: "Ja klar, ich muss nur kurz tanken fliegen!"
Dann sind wir also mit seinem BENTLEY (!!) zu SEINEM Helikopter-Hangar gefahren, haben seinen Luxus-Heli (der übrigens die gleiche Innenausstattung und Farben wie sein Bentley hat) raus geholt und sind ca. 1 Stunde lang die Küste von Australien auf und ab geflogen... Ich kann´s immer noch nicht so ganz glauben, aber es war echt der Hammer!! Wir haben dutzende von Delfinen und ein Buckelwal-Paar in dem glasklaren, türkisen Wasser von oben gesehen, ein Traum...
Zurück am Flugplatz waren wir immer noch ein bisschen benebelt und sprachlos, er konnte uns dann nicht mit zurück in die Stadt fahren, weil er mit dem Heli weiter geflogen ist, meinte aber, dass vorne an der Kreuzung dauernd Hippies vorbei kommen, die uns auf jedenfall mitnehmen. War uns aber auch egal, wir wären auch 2 Stunden zurück gelaufen... Dann kamen aber tatsächlich nach 5 Minuten zwei alte Hippies und haben uns mitgenommen, sie haben allerdings nur angehalten, weil sie eine Raupe aus ihrem Auto ins Gras setzen wollten... Die Fahrt war dann auch sehr aufschlussreich, sie haben von ihren früheren Leben erzählt und waren ganz begeistert als sie gehört haben, dass ich Psychologie studiere, von wegen Hypnose usw. Ich hab sie einfach mal in dem Glauben gelassen, dass ich so ein Esoterik-Zeug studiere ;-)
Zurück in Byron haben wir dann die anderen von unserer Clique getroffen, die wollten sich ganz vorbildlich nicht drei Tage von der Uni frei nehmen uns sind daher nachgekommen (ich bin soooo faul hier was die Uni angeht...)
Wir haben dann denn restlichen Tag am Strand verbracht und lustige Hüpfbilder gemacht (stell ich in den nächsten Tagen noch rein, hab noch nicht alle Bilder).
Heute waren wir dann auch wieder am Strand (das wird irgendwie auch nicht langweilig...) und dann noch ein bisschen Hippie-Schmuck shoppen.
Insgesamt also ein hammer Wochenende, morgen geht´s wieder zur Uni ;-( muss bis Donnerstag noch einen Report schreiben...
Montag, 23. August 2010
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